“The Small Hours”

“Rolling Stone”

“…Lieder voll anmutiger Ruhe…

…mit anmutigem Folk und Jazz…
…von erlesenem Folk bis zu angejazzten Klavierballaden…”

“Visions”
“…berückend schön…damn you, du raffinierter Songwriter…”

“Westzeit”
“…Der Musiker und Poet mit seinem großartigem Album…
das auch in vielen Jahren noch Stahlkraft besitzen wird…”

“Kulturnews”
“…poetische Songs…musikalisch spannend…”

“MDR”
“…schaurig schöne Räume zum langen Verweilen. Das Ergebnis ist ein intensives Album, in zurückgenommener und pointierter Erzählweise…”

“STERN”
“…eine besondere…prallvolle Platte mit schönen Folksongs und Balladen, raffiniert arangiert und und direkt zu Herzen gehend…Mit diesen auf englisch gesungenen Songs…muss sich Robin tom Rink nicht vor großen angelsächsischen Vorbildern verstecken- das ist ganz feiner Singer/Songwriter-Pop literarisch unterfüttert mit anspielungsreichen Lyrics.”

“INTRO”
“…die 15 Songs…schauen der Tristesse ernst ins Gesicht, nehmen den Tod in den Arm und schunkeln…”

“PIRANHA”
“…diese 15 neuen und doch so erfahrungsreichen Lieder…jede der Kompositionen ruht, trauert, tänzelt, tröstet und lässt einen auf düstere, poetische Weise fallen…�…Robin tom Rink, der mit scheinbarer Leichtigkeit die europäischem Ästhetikempfinden entsprechenden Antworten auf die amerikanischen Singer/Songwriter liefert…�…sonisch und lyrisch…”

“FOCUS.de
“…Lieder voll doppelbödiger Schönheit…”

PRESSESTIMMEN “The Dilettante”:

WDR2:
selten überzeugte ein debutalbum mit so viel tiefe und herzblut wie das von robin tom rink. melancholisch schön. herausgekommen ist ein album, das stellenweise den vergleich mit tom waits nicht scheuen braucht.

ROLLING STONE:
ein fabelhaftes sofort zu herzen gehendes debüt hat der songwriter aufgenommen, der mit seiner seltsamerweise so zerbrechlich wie selbstbewusst wirkenden stimme ganz eigene bilder in die luft wirft

WEB.de:
bewertung: MEISTERWERK (5 von 5 sternen)
ein exzellentes, sehr intimes werk namens “the dilettante”. tieftraurig und manchmal nur melancholisch verzaubert er nur mit seiner gitarre und erklärt sich der welt.

VISIONS:
seine songs sind therapy für die seele.

ALT COUNTRY NL:
4 von 5 Sternen

ROLLING STONE (zum samplerbeitrag):
hier reift großes talent.

GUITAR:
traumhaft traurige lieder. für uns der beweis dass nicht nur in nashville große songwriter-musik ensteht.

EUROSONIC NOORDERSLAG FESTIVAL ( nl )
The postman always rings twice, but Robin tom Rink makes an extra call. To let his music be heard, of course. And if he’s lucky he’ll be able to hang up that uniform, because with his recently released debut album, he’s won heart after heart. Which is entirely understandable, it’s not often that a German singer/songwriter opens his soul as deep as Robin tom Rink. A melancholic to the bone, with a severe drug addiction and no less debilitating illness in his baggage. A loner in the tradition of Leonard Cohen, Nick Drake, Bob Dylan and Jacques Brel. And a fan of writers like James Joyce, Jean-Paul Sartre and Sylvia Plath. A ruby to cherish.

MELODIE & RYTHMUS:
heir reift ein barde von weltformat

MUSIKWOCHE:
ein äußerst verheißungsvolles singer/songwritertalent von internationaler klasse. poetisch und sehr emotional aber keinesfalls larmoyant verarbeitet der hoffnungsträger in seinen liedern schmerzhafte erfahrungen (…) dieser künstler hat qualität und perspektive.

INTRO
Platte der woche mit Metric, The Lemonheads, Malcolm Middleton, Enter Shikari, Robin Tom Rink, Incubus, Yppah, Neo Cartoon Lover

ROTE RAUPE:
zwölf lieder bietet robin tom rinks album; zwölf momente hat er hier eingefangen (…) emotionsgeladene songs, die so ehrlich wirken, dass sie sich einem aufzwingen und man sich schnell in sie verliebt.
ein singer/songwriter ist hier am werk, aber einer, der sich von vielen seiten zeigt.
die stimme zieht das alles mit, geht sich perfekt anpassend durch all die stimmungen, sodass man manchmal staunen will, dass das immer der selbe mann dahinter ist.
nie fröhlich, nie depressiv, aber immer gefühlsbetont geht es hier um gedanken, die unscheinbar die welt bewegen.

FLUX.FM
Album der Woche mit Julia Marcell, Malcolm Middleton, Robin Tom Rink, Metric, Incubus

SOUNBASE-ONLINE:
leonard cohen, nick drake, bob dylan, neil young und bruce springsteen haben hier hörbar pate gestanden. auch die zeit in frankreich hat ihre spuren hinterlassen und so winken auch die ganz großen französichen meister aus der ferne. (…) ein werk voller erhaben-und schönheit.

CDSTARTS.de:
9 von 10 punkten.
selten strahlten songs eines deutschen liedermachers eine derart tiefgehende kraft, ehrlichkeit und an das innerste gehende magie aus, wie auf diesem album. hier legt ein definitiv großes songwriter talent einen seelenstriptease hin, der wirklich berührt. ein starkes debüt.

SPIELFILMTECHNIK.de
4 1/2 von 5 sternen
Dieses Debüt hier kann es in der Nachhaltigkeit seiner Songs auch international mit den anderen aufnehmen…es berührt mit einer unglaublichen Dichte wirklich guten Songwritings, wie man es in Deutschland nur selten findet.

ALL MY MUSIC
robin tom rink offenbart musikalische qualitäten die nicht allzu weit entfernt sind von songschreiberkollegen wie nick drake, leonard cohen oder jacques brel. ein 12-song-werk das gespickt ist mit viel poesie und noch mehr sehnsucht. robin tom rink ist ein talent mit zukunft.

WESTZEIT:
Stücke randvoll bis zum Überlaufen. Gefüllt mit Sehnsucht. Karg und sparsam instrumentiert. Manchmal fast nackt. Doch daraus beziehen sie ihre Wirkung, der sich niemand wird entziehen können.

JAZZISM MAG (nl):
4 von 5 Sternen

GÄSTELISTE:
Seine Stücke scheinen aus immer noch gleich drei weiteren zu bestehen, so viel passiert da gelegentlich. Dabei verfährt er nach dem Howe Gelb-Prinzip und testet die Songs eher an, als dass er sie auswalzt. Was die Qualität der Songs betrifft, so sind die eigentlich über alle Zweifel erhaben.
In der Landschaft deutscher Songwriter mit Ambitionen zu Größerem hat Rink bereits mit diesem Album erkennbare Spuren hinterlassen.

LEGACY:
12/15

OX-magazin
Eine Mischung aus Glen Hansard und Damien Rice.
Viel Klavier, tiefgründige und traurige Melancholie eine warme und ehrliche Stimme machen „The Dilettante” zu einer traumhaften Balladensammlung. Sparsam instrumentiert, aber dennoch ausgefeilte Arrangements zeichnen dieses Album aus.

“Thoughts from the Lighthouse”
Jürgen Lugerth vom “HEAVY”:

Ein Leuchtturm hat es etwas Beindruckendes und Symbolhaftes und ist gezeichnet von einer gewissen Ambivalenz. Wenn man in ihm sitzt, hoch oben über Wasser und Land, starrt man hinaus auf Nebel, Nacht und Meer und sucht im kreisenden Strahl des Scheinwerfers nach anderen Seelen. Wenn man dagegen, den Elementen ausgeliefert, durch Wind und Wogen treibt, dann hat der Anblick eines Leuchtturms etwas Tröstliches und verspricht Rettung und Heimat.

So ähnlich verhält es sich mit der Musik von ROBIN TOM RINK. In den sparsam instrumentierten und arrangierten Liedern seines neuen Mini-Albums liegen Sehnsucht, Schutzbedürfnis, Bitterkeit und Verzweiflung nahe bei Hoffnung, Trost und Suche nach Nähe, Schutz und Intimität. Da ist ein junger Mann, der durch die Landschaften seines Lebens und seiner Seele wandert und seine Erlebnisse, Erwartungen und Befürchtungen in zerbrechlichen und dennoch couragiert vorgetragenen Songs artikuliert.

Ambivalenz als Antrieb zur Kunst. Man kann sich selbst damit retten, aber man kann damit auch anderen Auftrieb und Mut geben. Das ist eine Frage der Entscheidung. Wir sitzen in unseren Leuchttürmen und warten, dass jemand kommt. Wir treiben durch die Welt und suchen einen Hafen. ROBIN TOM RINKs Musik drückt beides aus. Und deswegen ist der Titel der Platte überaus treffend gewählt.

Robin tom Rink

„The Small Hours“

Robin tom Rink erzählt Geschichten von der Dunkelheit, vom Meer, vom Abgrund. Doch diese Musik erfüllt keinen Weltschmerz-Selbstzweck, viel mehr öffnet sie schaurig schöne Räume zum langen Verweilen. Das Ergebnis ist eins der intensivsten Alben des Jahres - geprägt von einer außergewöhnlichen Stimme.

Entspannung ist ein Markt, Erholung ist eine Ware. Die Suche danach führt zu Wellness-Hotels, einem neuen Happy-Yoga-Kurs von Fitness First und vor allem im Kreis herum. Denn es ist schon vornherein klar, diese ökonomisierte Version von Ruhe steht für nichts anderes als Stress. „Bitte hinterlassen Sie eine positive Kundenbewertung“? Ach, ohne mich, Industrie! Diese künstlichen Refugien, die Einkehr oder gar Einsamkeit verkaufen wollen, sind doch komplett überfüllt – und letztlich auch bloß durchsetzt vom allgegenwärtigen Selbstoptimierungsterror.

Aber Einsamkeit ist kein Regalfach sondern eine scharfe Waffe. Eine, die sich auch mal gegen dich selbst richtet.

Robin tom Rinks „The Small Hours“ können Lieder davon singen. Für die Musik des Kölners muss man sich keine Zeit nehmen - im Gegenteil -, sie bringt dem Hörer welche mit. „Von den small hours habe ich das erste Mal bei James Joyce gelesen. Es handelt sich dabei um die frühen Morgenstunden. Wenn alle schön schlafen und die Klappe halten, wenn es dunkel ist und still und friedlich“, erzählt Robin selbst.

So vermögen die Stücke dann auch selbst Raum und Zeit aufzulösen. Verletzliches wie Verzweifeltes dringt dabei tief zu einem durch. Willkommen in der Zwischenwelt. Ein Refugium geschaffen von dem Singer-Songwriter erstmal für sich selbst, das in seiner melancholischen Klarheit etwas Wahrhaftes besitzt, dem man als Besucher manchmal kaum standhalten kann. Robin tom Rink schont sich selbst nicht, hat es nie getan, das transportieren auch schon seine Platten zuvor. Diesmal allerdings ist die Finsternis mitunter so tief und schwarz, dass er selbst kleine Nebelkerzen zündet. Immer wieder glimmt so auch Hoffnung auf in Moll.

Wie wichtig dieses zarte Leuchten ist, findet sich auch in der Story hinter dem Album wieder. Robin tom Rink schrieb den Song „Le Feu Follet“ in seinem weltlichen Lieblings-Refugium: In seiner Herzstadt Paris. Genauer gesagt im Le Carillon, einem Ort, an dem er seit Jahren ein- und ausgeht, in dessen Lobby er schon oft selbst Musik aufgeführt hat. Ein Ort, der zum Schauplatz eines der Attentate des 13. Novembers wurde. Eine düstere Platte, die sich nach Einsamkeit sehnt, bekommt mit dieser Information noch mal einen ganz anderen Twist. Aber Musik, die dort entstand, wo Menschen starben, verdient eben diesen einen Funken Hoffnung. Dem Untergang zum Trotze. There’s a light that never goes out, Arschlöcher.

Bei Robin klingt das so: „Den Glauben an die Menschheit habe ich verloren aber nicht den ans Individuum.“ Auch so ein abgründiger Satz, der dennoch nicht bereit ist, die Dunkelheit siegen zu lassen.

Robin tom Rink hat seine Art, elegische wie eingängige Musik zu erschaffen, mit „The Small Hours“ zu einer neuen Meisterschaft gebracht. Keine Übertreibung, eine Feststellung.

Bei der Ausgestaltung von all diesem findet sich überdies ein großer Traum verwirklicht. Robin wollte unbedingt einmal ein Album mit Ekki Maas aufnehmen. Der Ausnahmemusiker und Gründungsmitglied der Band Erdmöbel betreibt ein Studio in Köln – und über eine Freundin hat sich Robin dort Zutritt verschafft. Einvernehmlich, versteht sich. Ekki und er klickten dabei so sehr, dass jener letztlich weit mehr als bloß Produzent der Platte wurde, viel mehr spielte er auch etliche Gitarren, Bass, Percussions, die Posaune ein – und begeisterte gleich auch seinen Erdmöbel-Schlagzeuger Christian Wübben, der die Drum-Parts übernahm. Ebenfalls zu Gast auf dieser Platte ist mit Peter Protschka einer der renommiertesten Jazztrompeter der Jetztzeit.

Die zurückgenommene und dennoch unglaublich pointierte Inszenierung dieser 15 Stücke weiß immer wieder zu überraschen. Das ist keine Musik, die einfach durchrauscht, das sind Songs für die eigene kleine Ewigkeit. Sehnsucht, Verzweiflung und immer wieder als Motiv das unendliche Meer. Wie passend. „Face underwater“ heißt es dann auch gleich zu Anfang. Robin tom Rink zieht den Hörer rein in die Nacht am Ufer, aber stellt ihm einen Stuhl dazu. So schaut man ins Schwarz, Gitarren und Meer rauschen – und dahinten war das nicht doch ein Licht - oder wieder bloß ein Irrtum? Eigentlich egal, denn diesen Künstler an diesen von ihm geschaffenen Ort hier begleiten zu dürfen, ist ja schon wie eine Heizung von innen. Wer braucht da noch Funken?

Text_ Linus Volkmann